Gut
1 Bewertung
- Big J.August 2014Vorteiletolle Landschaft, coole Viecher, Brauerei in der Nachbarschaft, unkomplizierte Inhaber, sehr gute Ausstattung für ZelterNachteileKein Klopapier, spärliche Beleuchtung, etwas enge Anfahrt zur Stellwiese, nur wenig Schutz gegen SturmCamping auf dem BauernhofWir waren mit 2 Erwachsenen, 2 Kindern (6 & 8 Jahre), und einem WoWa mit Vorzelt vom 09.08. bis 22.08.2014 auf dem Campingplatz „Tussen Wad en Strand“. Als Platzmiete haben wir 32,00 € inkl. Strom, Duschen & W-LAN bezahlt. Wer die typischen kleinen niederländischen Campingplätze kennt, weiß was ihn erwartet.... Der Bauernhofcamp hat 15 parzellierte Plätze und eine größere Stellwiese diese zwar mit Stromanschlüssen aber ohne Wasserstellen. Der Platz hat drei fest aufgebaute Jurten, zwei kleine Holzhäuser, sowie ein Safarizelt zu mieten. Da er sich auf einer Insel befindet, wird er wohl regelmäßig von Zeltcampern besucht, die neben dem schlecht-Wetter-Zimmer auch eine gut ausgestattete Küche vorfinden. Der Platz wird von den Inhabern sehr pragmatisch geführt, bei Rückfragen kann man eine Klingel betätigen oder per Handy Kontakt suchen. Auf dem Platz lebt so einiges an Getier, neben den zwei Schweinen, vielen Hühnern und dem treuen Hofhund Zepp sind vor allem die Kaninchen bei den Kindern sehr beliebt. Für die Kinder bilden das Trampolin und ein ansehnlicher Fuhrpark von Kettcars tolle Spielmöglichkeiten. Auch ein Sandkasten ist am Platz vorhanden. Die große Boje am Weiher wurde schnell als Klettergerüst entdeckt. Die Sanitäranlagen sind nicht außergewöhnlich, aber sauber. Zwei Klos und zwei Duschen neben drei Waschbecken können in den Hauptzeiten schon mal zu Wartezeit führen. Die Abrechnung von Waschmaschine, Trockner, Eisauswahl oder Hackfleisch aus eigener Herstellung läuft auf Vertrauensbasis durch Einwurf der entsprechenden Geldbeträge in kleine Spardosen. Der Platz liegt, wie es der Name schon sagt in der Nähe der Ortschaft Ballum zwischen dem Wattenmeer und dem Strand, der Weg zum Strand ist allerdings recht weit und ohne Fahrrad nicht sehr komfortabel. Einmal in der Woche bietet der Campingplatz zu ermäßigten Preisen für seine Gäste eine Fahrt zur Ostspitze der Insel an. Hierbei fährt man mit dem Strandjutter am Strand entlang. Neben viel Landschaft, neugierigen Möwen und dem Spiel der Wellen konnten wir dabei sogar zwei Seehunde beobachten. Die Insel an sich ist überschaubar und wegen der 4 Ortschaften trotzdem abwechslungsreich. Neben einem Besuch des Leuchtturms und einer Ausflugsfahrt zu den Robbenbänken konnten wir uns sogar die Vorführung des Ameländer Pferderettungsboots anschauen. Weitere Pflichtbesuche führen ins NatuurCentrum und auf den Spielplatz de Vleyen. Direkt hinter dem Deich am Campingplatz liegt das Ameländer Rettungsbootmuseum, wo man die alten Rettungsboote sowie das moderne neue Boot bestaunen kann. Die Überfahrt mit dem Wohnwagen war gut organisiert und unproblematisch zu meistern. Wer sich Fahrräder mitbringt oder vor Ort mietet, kann den Zugwagen dann für den Rest des Urlaubs stehen lassen.